Die vor zehn Tagen angekündigte Nachricht ist jetzt angekommen. Und zwar…
…per Post.
Ja.
Semiotic Considerations on Traditional and New Media — Semiotische Überlegungen zu traditionellen und neuen Medien
Am Servicetelephon:
Die Email ist unterwegs, ich kann sie Ihnen auch vorlesen, aber es dauert 1-2 Werktage, bis die elektronische Nachricht von unserem internen Server auf den externen Server umgespeichert wird, so daß sie auch nach außen versandt werden kann.
In welcher Branche war die Firma gleich wieder tätig?
Danke für viele spontane Reaktionen auf die Tagungsankündigung zur Kontrolle neuester Medien. Alle Interessierten sind als Beiträger und Mitdiskutanten herzlich eingeladen.
Besonders gefallen hat mir das Bild von dem Aufkleber, den mein lieber Kollege Marcel Schellong vor einer Münchener Eisdiele photographiert und mir geschickt hat. Offenbar ein sehr allgemeiner Ruf nach Ordnung, oder weist das Stoppschild auf das Zugangserschwerungsgesetz hin? Oder die Gehirnwäsche auf — ja, auf Medien allgemein? Wer weiß schon, welche Rolle Medien da genau spielen, also ob das Kompositum ‘Medienpolizei’ hier neutral wie ‘Verkehrspolizei’, positiv wie ‘Sittenpolizei’, ernster wie ‘Kriminalpolizei’ oder vielmehr als Anerkennung von Medien als selbstlegitimierende Macht und Gewalt, nämlich wie ‘Bundespolizei’ verstanden wird.
Ich verzichte mal darauf, denselben Fragenkatalog auch für ‘Medienwissenschaft’ auszuführen.
Daß Stilblütensammlungen und Anthologien nicht nur etymologisch verwandt sind, zeigt sich kaum irgendwo so deutlich wie bei den besten Spamtexten. »»»»
Entschuldigung, darf ich fragen, von wo Ihre Tees kommen?
Aber sicher, die kommen von unserem Lieferanten bei Samovar.
Samovar, ist das hier in der Gegend?
Nein, das ist eine große Firma.
Aha, vielen Dank.
They called him a master of rhetorics.
His command of mnemenotics
Seemed to excel without effort, pain or strife;
His audience turned symbiotic
With reactions near-robotic,
Yet his mind was not at all the sharpest knife.
Though his topics were idiotic,
All his speeches were hypnotic,
And to listen to him was a fact of life.
He was no hero, no heretic,
Everyone felt sympathetic,
And he always made a point to thank his wife.
He never seemed idiosyncratic:
His opinions, though erratic,
Were a perfect fit for all the good old boys.
His funeral, though inconspicuous,
Saw attendance quite meticulous.
Everybody said they’d miss his background noise.
We’re hosting our first official Twitter developer conference this month. It’s called Chirp.
– From twitter co-founder Biz Stone’s newsletter.
Bakhtin tells us that dialogic utterances contain the expectation of an other’s speech, and that objects and words are surrounded by the different relevance and import of that thing or term for different languages, sociolects, dialects, and jargons. Some utterances make the difference between distinct dialogic expectations and jargons clearer than others, but it’s always worth asking: Whose speech does this utterance expect? Whose expectations might differ from the code of this jargon? Which different layers of preceding language will different audiences see?
“It’s called Chirp.”
“Schlank in Aphorismen” heißt das Lebenswerk des Diätologen Dr. Dr. h. c. Dr. Knut Werson (1776-1999), auf dessen Grabstein steht: Ich habe Vorschläge gemacht, Ihr habt abgenommen. Als Titel für sein Buch war ihm auch eingefallen: Da purzeln die Epi-gramme! Aber das hat er sich nicht getraut.
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