Archive for the 'German' Category

Stephan Packard DID NOT invite you to join Google+

…so for some reason, some of my friends and colleagues have received ‘invitations’ from ‘me’ to join Google+. The mails don’t look like spam, but rather as if they do come from the Google+ system. But I didn’t send out any invitations on purpose, and at least one of the recipients shouldn’t even be known to my Google+ account at all, unless Google is using my android address book to get at contacts. However, many other friends did *not* receive these mails.

So: If you have received such an ‘invitation’, I’d like to:

(1) apologize for spamming you, albeit inadvertently;

(2) if you’d be so kind, ask you to drop me a line if you did get such a mail, which might help me to figure out what is going on.

Incidentally, yes I am aware of the irony of this happening to someone studying the control of communication in newest media. Oh dear.

 

 

Wie die Telekom Emails verschickt II

Die vor zehn Tagen angekündigte Nachricht ist jetzt angekommen. Und zwar…

 

…per Post.

 

Ja.

Wie die Telekom Emails verschickt

Am Servicetelephon:

Die Email ist unterwegs, ich kann sie Ihnen auch vorlesen, aber es dauert 1-2 Werktage, bis die elektronische Nachricht von unserem internen Server auf den externen Server umgespeichert wird, so daß sie auch nach außen versandt werden kann.

In welcher Branche war die Firma gleich wieder tätig?

Die Kulturwertmark

Heute ist Welttag des geistigen Eigentums. Die WIPO, die sich das ausgedacht hat, stellt ihn dieses Jahr unter das Thema ‘Design’ und erinnert damit an diese und andere Gattungen kultureller Gestaltung, die in Sachen Urheberrecht und Verwertung seltener diskutiert und besonders kompliziert konzipiert werden. Damit vermeidet sie allerdings auch die Auseinandersetzung mit jenen Fragen, die der aktuelle Medienwandel mit besonderer Dringlichkeit versieht. Denen widmen sich andere, und in Deutschland ist das heute vor allem der Chaos Computer Club mit seinem Vorschlag einer ‘Kulturwertmark’, was nicht ganz den bekannten Vorschlägen einer Kulturflatrate entspricht.  »»»»

Sieg der Vernunft oder Ruf nach Verstand: Zur Aufhebung des Zugangserschwerungsgesetzes

Vor wenigen Tagen hat die Regierung angekündigt, auf das Sperren von Webseiten, wie es im Zugangserschwerungsgesetz vorgesehen ist, auch nach der jetzt beendeten einjährigen Evaluation verzichten zu wollen. Es besteht Hoffnung, aber keine Sicherheit, daß damit die Aufhebung des Gesetzes geplant wird — und nicht etwa weiterhin eine nur von der Exekutive verantwortete Suspension der von der Legislative beschlossenen Rechtslage. In jedem Fall handelt es sich natürlich um einen Erfolg der Vernunft, den der dabei besonders verdienstreiche AK Zensur zurecht feiert. Für eine Politik des Netzes oder der neuesten Medien überhaupt ist damit aber noch wenig gewonnen — hier geht es erst los. »»»»

Wo bleibt die Medienpolizei?

Danke für viele spontane Reaktionen auf die Tagungsankündigung zur Kontrolle neuester Medien. Alle Interessierten sind als Beiträger und Mitdiskutanten herzlich eingeladen.

Besonders gefallen hat mir das Bild von dem Aufkleber, den mein lieber Kollege Marcel Schellong vor einer Münchener Eisdiele photographiert und mir geschickt hat. Offenbar ein sehr allgemeiner Ruf nach Ordnung, oder weist das Stoppschild auf das Zugangserschwerungsgesetz hin? Oder die Gehirnwäsche auf — ja, auf Medien allgemein? Wer weiß schon, welche Rolle Medien da genau spielen, also ob das Kompositum ‘Medienpolizei’ hier neutral wie ‘Verkehrspolizei’, positiv wie ‘Sittenpolizei’, ernster wie ‘Kriminalpolizei’ oder vielmehr als Anerkennung von Medien als selbstlegitimierende Macht und Gewalt, nämlich wie ‘Bundespolizei’ verstanden wird.

Ich verzichte mal darauf, denselben Fragenkatalog auch für ‘Medienwissenschaft’ auszuführen.

Jahrbuch für Germanistische Sprachgeschichte: Kostenloser Onlinezugriff für 30 Tage

Das neue Jahrbuch für Germanistische Sprachgeschichte bietet online einen kostenlosen Zugang für 30 Tage zu seinem ersten Band.  »»»»

Tagung und Call for Papers: Neueste Medien unter Kontrolle?

Das neugegründete Institut für Medienkulturwissenschaft in Freiburg lädt zu einer Tagung über die kulturelle Formung und gesellschaftliche Neugestaltung unseres Umgangs mit innovativen Kommunikationsmedien ein. Im Zentrum stehen dabei die gegenwärtigen Ansätze zu einer Kontrolle neuester Medien. Sie sollen durch historische, kulturelle und mediale Vergleiche kontextualisiert, relativiert und besser verstanden werden. »»»»

Binnentextlinks in der SZ

Blogs und Onlinezeitungen verwenden ja öfter mal Software, die Texte automatisch erweitert. Das geht leicht schief. Kürzlich wurde mehrfach beobachtet, daß etwa automatisch ausgesuchte Werbung Berichte über Guttenbergs Plagiat mit Anzeigen für Ghostwriter und gekaufte Ehrendoktortitel versieht. Ein weiteres Spektrum an rhetorischen Effekten entsteht durch die automatische Verlinkung von Schlagwörtern.

Hier rein exemplarisch zwei Fälle aus dem Onlineangebot der SZ, die mir heute morgen aufgefallen sind: »»»»

ComFor 11: Reportagecomics. Dokumentarische Comics. Comicbiographien

Die Gesellschaft für Comicforschung (ComFor) hat das Thema für die diesjährige Jahrestagung bekannt gegeben: Zwischen Reportagen, Dokumentationen und Biographien im Comic dreht sich diesmal alles um Comics, die einen faktualen Anspruch erheben oder wenigstens mit Genremarkern umgehen, die einen solchen Anspruch nahelegen. »»»»