Back with more things I found interesting, repeated here under the assumption that you might find them interesting as well.
How to learn real things from a study about ESP :
- Kevin McConway has posted a wonderful look at differing statistical strategies connected to Dary Bem’s controversial study implying the existence of weak ESP effects. The piece is enlightening well beyond the ESP debate.
- Ben Goldacre speaks about a different problem in connection with Bem’s work: The bias towards showing positive effects and against reporting non-effects in academic journals. Incidentally, this is an even larger problem in the humanities. When did you last read an essay that sets out to see whether concept A fits cultural practice B and concludes that no, it does not?
Also,
- Danah Boyd has posted a lengthy and interesting deliberation on resolving trademark and personal reputation conflicts in the digital worlds’ limited name spaces.
Zu Netzsperren und Vorratsspeicherung in Deutschland und Europa:
- Zum Abschied vom Zugangserschwerungsgesetz liegt nun ein Eckpunktepapier der Regierung vor, das netzpolitik.org freundlicherweise online gestellt hat. Der fragliche Absatz soll tatsächlich aufgehoben werden, was Mut macht. Ob allerdings damit eine generelle Abkehr von Internetsperren intendiert ist, bleibt weiterhin offen. Es wird also wie erwartet in Zukunft erst recht spannend. Zum Beispiel:
- Die Blockierung ausländischer Glücksspielanbieter ist ein deutscher Sonderweg, in dessen Kontext abermals Netzsperren diskutiert werden. Unter den vielen Quellen fand ich abermals Thomas Stadlers kurze und ruhige Einschätzung besonders lohnend.
- Und die EU diskutiert eine Abschottung des digitalen Europas gegenüber der restlichen digitalen Welt als einen neuen ‘Schengen-Raum’, der sich nicht durch offene Grenzen in seinem Inneren, sondern durch eine neue Abschottung nach außen definiert; hier ist das Protokoll des ‘Joint meeting of the Law Enforcement Working Party and the Customs Cooperation Working Party’, hier berichtet heise von erstem Widerstand, hier sagt Markus Beckendahl, was Markus Beckendahl eben so sagt, wenn Europa seine Politik an China orientiert,dito Alvar Freude, und auch dazu Thomas Stadler. Preisfrage: Ist das noch technischer Unverstand oder schon eine inhaltliche politische Position der Befürworter, und was wäre schlimmer?
- Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags begutachtet indessen die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung und kommt zu dem Schluß, daß sie mit der Europäischen Grundrechtecharta nicht zu vereinbaren ist.
Ein paar Notizen zum Vorschlag des CCC, eine ‘Kulturwertmark’ als Vergütungsmodell für möglichst frei zugänglichen kulturellen Content einzuführen:
- Michael Seemann fürchtet die staatliche Lösung, weil zuviel Staat drin ist;
- Thomas Stadler weist auf den Paradigmenwechsel im Urheberrecht hin, der damit impliziert wäre;
- und die Linksammlung bei ‘Linkwertig’ hat aus unbekannten Gründen als primäre Quelle zur Kulturwertmark nicht auf den CCC, sondern auf meinen Blogeintrag verwiesen, was die Zugriffszahlen auf Signifying Media diese Woche durchaus widerspiegeln, vorsichtig gesagt. (Wow.)


zum virtuellen Schengenraum:
http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/04/26/datenschmuggel-ist-ein-verbrechen/