ComFor 11: Reportagecomics. Dokumentarische Comics. Comicbiographien

Die Gesellschaft für Comicforschung (ComFor) hat das Thema für die diesjährige Jahrestagung bekannt gegeben: Zwischen Reportagen, Dokumentationen und Biographien im Comic dreht sich diesmal alles um Comics, die einen faktualen Anspruch erheben oder wenigstens mit Genremarkern umgehen, die einen solchen Anspruch nahelegen.

Erfreulicherweise setzt die ComFor damit die Entwicklung der letzten Tagungen nahtlos fort: Es bleibt bei der schon 2009 in Köln und 2010 in Gießen ausgebauten Öffentlichkeitsadressierung, die über die Gesellschaft hinaus Wissenschaftler und möglichst über die Wissenschaft hinaus Interessierte ansprechen und zur Teilnahme bewegen soll.

Mit dem Thema wird außerdem eine zunehmende Vertiefung der Diskussion erreicht, nachdem in den ersten drei Jahrestagungen 2006-2008 Comics unter möglichst breitem thematischem Rahmen behandelt wurden und 2009 mit dem Erzählen, 2010 mit dem Bild im Comic zwar genauer bezeichnete, aber doch weitreichende und abstrakte Fragen gestellt waren. Diese Tendenz scheint mir in jeder Hinsicht sinnvoll: Zu Beginn der Arbeit der ComFor tat ein möglichst allgemein gehaltenes Forum not, das Sammelpunkt für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Kunstform sein konnte. Mit den Fortschritten der letzten Jahre verschieben sich die Möglichkeiten und das Interesse der Beteiligten jetzt auf engere und tiefere Untersuchungen.

Der Call for Papers findet sich auf der Webseite der ComFor. Wer geht hin?

 

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